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Fast jedes zweite Kind in Bayern kann nicht richtig schwimmen

Fast jedes zwei­te Kind in Bay­ern kann nicht rich­tig schwim­men zusätz­lich hat die Pan­de­mie die Situa­ti­on noch ver­schärft. Gera­de an hei­ßen Som­mer­ta­gen stellt jedes Kind, wel­ches nicht schwim­men kann, ein poten­ti­el­les Risi­ko für Bade­un­fäl­le dar. Oft­mals ist es den orts­an­säs­si­gen Was­ser­wach­ten zu ver­dan­ken, dass kei­ne tra­gi­schen Unfäl­le passieren.

Um auf die­sen gesell­schaft­li­chen Miss­stand auf­merk­sam zu machen, hat ver­gan­ge­ne Woche Land­tags­prä­si­den­tin und Schirm­her­rin Ilse Aigner die Akti­on “Bay­ern schwimmt” offi­zi­ell gestartet.

Seit Jah­ren steigt die Zahl der Kin­der, die nicht schwim­men kön­nen. Die Grün­de sind viel­fäl­tig! So sind neben Hal­len­bad­schlie­ßun­gen auch der Man­gel an Schwimm­trai­ner hier zu nen­nen. Wich­tig ist es, dass die­se Pro­ble­ma­tik als gesamt­ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be gese­hen wird und dem­entspre­chend in allen Insti­tu­tio­nen und für alle Alters­grup­pen ent­spre­chen­de Ange­bo­te gemacht wer­den und das The­ma stär­ker in den Vor­der­grund der Debat­te rückt. Der Arbeits­kreis Schu­le, Bil­dung und Sport wird sich jeden­falls in Zukunft kon­kret mit die­sem The­ma aus­ein­an­der­set­zen und Vor­schlä­ge in allen Berei­chen unterbreiten.

Kopf­bild: pixabay Survivor

Hoher Besuch in der Arbeitsgruppe Schule, Sport & Gesundheit

Am 08. März durf­ten sich die Arbeits­grup­pe Schu­le, Sport & Gesund­heit im AKS Ober­bay­ern sowie zahl­rei­che inter­es­sier­te Gäs­te auf den baye­ri­schen Gesund­heits­mi­nis­ter Klaus Holet­schek, MdL freu­en. Der The­men­schwer­punkt lag in der Prä­ven­ti­on und der Aus­bil­dung im Gesund­heits­be­reich und so konn­ten wir gemein­sam mit Ver­tre­tern aus ver­schie­dens­ten Sport­be­rei­chen, wie dem Kreis­ju­gend­ring und Ver­tre­tern aus der Fit­ness­bran­che, unse­re Ideen und Anre­gun­gen an den Staats­mi­nis­ter wei­ter­ge­ben. Die­ser begrüß­te unse­re Vor­schlä­ge und ermu­tig­te uns wei­ter die ange­spro­che­nen The­men voranzubringen.

Quo vadis, homo? Bil­dung trifft Gesund­heit & zieht den Bogen über Präv Sport

Visio­när Kneipp hat die Gesund­heits­stra­te­gie: Harmonie/ Gleich­ge­wicht des Drei­ecks Kör­per- See­le- Geist in Mobi­li­tät- Ernäh­rung- Ent­span­nung“ zitier­te der Gesund­heits­mi­nis­ter Klaus Holet­scheck MdL

KÖRPERLICHE INAKTIVITÄT VERURSACHT JÄHRLICH BIS ZU 5 MIO. TOTE WELTWEIT
lt. Anga­ben der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO, 2020)

Mit u.a. 10,5 Stun­den Sitz-Zeit pro Tag bei jun­gen Men­schen und 8,5 Stun­den bei Erwach­se­nen war kör­per­li­che Inak­ti­vi­tät in den letz­ten Jah­ren mit­ver­ant­wort­lich für:
16 % mehr Dia­be­tes-Erkrank­te und ins­ge­samt 537 Mil­lio­nen weltweit
33,5 % mehr Erwach­se­ne mit depres­si­ven Sym­pto­men und 15 % mehr unter jun­gen Menschen
5,5 kg Gewichts­zu­nah­me bei 39 % der Erwachsenen
& Gewichts­zu­nah­me bei 9 % der Kin­der und Jugendlichen

Der Kreis­ju­gend­ring bie­tet den Jugend­li­chen eine außer­schu­li­sche Bil­dungs­mög­lich­keit und sozi­al­bil­den­de Frei­zeit­an­ge­bo­te an. Die­ser nie­der­schwel­li­ge Zugang für die Jugend­li­chen ist Prävention.
‑Neu­ro­psy­cho­lo­gi­sche Stabilisierung-
Herr Ste­fan Ehle KJR Lands­berg zeig­te dies anschau­lich auf.

Die Fit­ness­bran­che leis­tet auch seit vie­len Jah­ren einen erheb­li­chen Bei­trag zur Prä­ven­ti­on und Gesund­heit unse­rer Bevöl­ke­rung. Ca. 10.000 deut­schen Fit­ness- und Gesund­heits­stu­di­os ver­sorg­ten im Früh­jahr 2020 ins­ge­samt 11,66 Mio. Mitglieder.
Doch lei­der sind die­se in Bay­ern ver­bands­mä­ßig nicht gut ver­tre­ten, des­halb fühl­ten sie sich in der Pan­de­mie schlecht vertreten.
Hoch­qua­li­fi­zier­te Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­gän­ge wer­den im Bereich Sport und Gesund­heit in die­ser Bran­che ange­bo­ten. Des­halb ist die Poli­tik auf­ge­for­dert die Fit­ness­bran­che nicht im Bereich Frei­zeit, son­dern im Bereich Gesund­heit und Prä­ven­ti­on anzusiedeln.
Bei­trag von: Hel­mut Mül­ler cle­ver fit Lands­berg und Europa.

Fit­ness ist nicht mehr wie frü­her Body­buil­ding, son­dern pure Prä­ven­ti­on für Kör­per, Geist und See­le. Die Aus­bil­dun­gen sind sehr umfangreich.
Jedoch wer­den sie teil­wei­se nicht für §20 Kur­sen und auch nicht für §40 Rehasport aner­kannt. Die Kran­ken­kas­sen-Abläu­fe sind sehr kom­pli­ziert, sehr büro­kra­tisch, schwie­rig. ZPP gibt den Trai­nern / Übungs­lei­tern ein star­res Trai­nings­stun­den-Kor­sett vor.
Bei­trag von: Anna Klin­ke Har­dys Grei­fen­berg, Lands­berg, FFB.

Gene­rell soll­ten nicht nur die Kran­ken­kas­sen die Prä­ven­ti­on unter­stüt­zen. Auch der Frei­staat Bay­ern soll­te ver­mehrt Geld und Ener­gie in ein Bünd­nis für Prä­ven­ti­on ste­cken, somit fal­len weni­ger Kos­ten in der Hei­lung an.
Eine Prä­ven­ti­ons­stra­te­gie soll­te ent­wi­ckelt wer­den, ange­lehnt an die Gesund­heits­re­gi­on Plus. www.gesundheitsregionplus.bayern.de

KRANKGESUND – FIT
Wir dür­fen uns nicht nur um Krank und Gesund kümmern.
Es gibt noch mehr als Gesund, näm­lich FIT. Alle die FIT sind, sind mehr Schrit­te davon ent­fernt KRANK zu werden.
Sport in der Prä­ven­ti­on ist nicht nur mit der Kran­ken­kas­sen­be­zu­schus­sung gut, sie wird noch attrak­ti­ver durch ande­re Vor­tei­le, zum Beispiel:
• Steu­er­frei Beiträge
• 7% Mwst
• Aner­ken­nung von Aus­bil­dun­gen im Präv. Gesundheitsbereich
• Aner­ken­nung von Randsportarten& Fit­ness als Gesundheitssport
ZPP star­res Kor­sett fle­xi­bel lockern

Auch die Ver­ei­ne wür­den unter die­sen Maß­nah­men profitieren.

Gesund­heits­sys­tem der Zukunft:
Mehr Geld aus­ge­ben für FIT, nicht nur für GESUND und deren Ausbildung.

Freue mich auf star­ke Schrit­te in Rich­tung Gesund und Fit durchs Leben in Schu­le durch Gesund­heits­kom­pe­tenz und Frei­zeit durch Kam­pa­gnen und Anerkennungen.

Herz­li­chen Dank für Ihre Zeit, Beden­ken und Handeln
Sil­ke Hoha­gen sport@csu-aks-oberbayern.de

 

Foto pixabay Devanath

Veranstaltung: Quo vadis, homo?

Sehr geehr­te Damen und Herren, 
lie­be an der Bil­dungs­po­li­tik Interessierte, 
wir laden Sie zusam­men mit dem AKS Bezirks­ver­band Mün­chen und Ober­fran­ken herz­lich ein zu einer Diskussionsrunde.

Quo vadis, homo?

Bil­dung für Kör­per, Geist und See­le. Was ist da und was brau­chen wir und wo lau­fen wir hin?
In die­sen drei Berei­chen liegt die Grund­la­ge unse­rer Gesundheit. 
Wie kön­nen wir sie prä­ven­tiv unter­stüt­zen, um unse­re Lebens­qua­li­tät zu erhal­ten und zu verbessern?

Im Gespräch mit 

• Klaus Holet­schek, MdL
Staats­mi­nis­ter für Gesund­heit und Pflege
• Ste­fan Ehle
Geschäfts­füh­rer Kreis­ju­gend­ring Landsberg
• Dr. Ute Eiling-Hütig, MdL
Aus­schuss für Bil­dung und Kul­tus im Landtag

zei­gen wir ver­schie­de­ne Bil­dungs­be­rei­che auf & fin­den mit Ihnen fri­sche Ideen zur Prävention.

Diens­tag, 8. März 2022 um 20:00 Uhr Online per Video-Konferenz

Ein­la­dung als PDF

 

Kopf­bild: bixabay Devanath