Sommernewsletter

Lie­be Freun­de des AKS Oberbayern,

nach der lan­gen Zeit, in der es lei­der nicht mög­lich war Ver­an­stal­tun­gen in Prä­senz durch­zu­füh­ren, hat es die Pan­de­miela­ge nun end­lich ermög­licht, eine Mit­glie­der­ver­samm­lung mit Neu­wah­len als Präsenzveranstal­tung durchzuführen.

Am 12. Juli wur­den Bär­bel Ebner zur Bezirks­vor­sit­zen­den, Micha­el Nie­der­mair und Wolf­gang Lam­precht zu stell­ver­tre­ten­den Bezirks­vor­sit­zen­den, Kars­ten Bau­er zum Schatz­meis­ter und Elke Nie­der­mair zur Schriftfüh­rerin gewählt. Außer­dem wur­den durch die Ver­samm­lung 12 Bei­sit­zer und die Dele­gier­ten und Ersatzdele­gierten für die Lan­des­ver­samm­lung des AKS gewählt (mehr dazu…). Unser beson­de­rer Dank gilt Frau Dr. Ute Eiling-Hütig, MdL, Mit­glied im Bil­dungs­aus­schuss für ihr Kurz­re­fe­rat und die Wahlleitung.

Herz­li­chen Dank an alle, die sich bereit erklärt haben im Vor­stand des AKS Ober­bay­ern mit­zu­ar­bei­ten. Ich freue mich auf die Zusam­men­ar­beit mit allen Mit­glie­dern des Vorstands.

Wir ste­hen jetzt vor den Som­mer­fe­ri­en und sind alle gespannt, was der Herbst brin­gen wird: Wir hof­fen auf nor­ma­le Zei­ten in Schu­le und Universität.

Die Coro­na­kri­se hat uns deut­lich vor Augen geführt, wie wich­tig die digi­ta­le Welt, eine moder­ne Schu­le, aber auch das sozia­le Mit­ein­an­der für uns ist. Des­halb wol­len wir uns als AKS Ober­bay­ern inten­siv mit entspre­chenden The­men beschäf­ti­gen und unse­re Ideen und Kon­zep­te in die Arbeit der Staats­re­gie­rung einbringen.

Dazu freu­en wir uns auf Ihre Ideen und Ihre Mitarbeit!

Genie­ßen Sie Ihren wohl­ver­dien­ten Urlaub und blei­ben Sie gesund!

 

Mit freund­li­chen Grüßen

Bär­bel Ebner
Bezirks­vor­sit­zen­de AKS Oberbayern

Kopf­bild: pixabay kareni

Der AKS Bezirksverband Oberbayern hat gewählt.

v.l.: Bärbel Ebner, Wolfgang Lamprecht, Michael Niedermair, Elke Niedermair und Kasten Bauer

v.l.: Bär­bel Ebner, Wolf­gang Lam­precht, Micha­el Nie­der­mair, Elke Nie­der­mair und Kars­ten Bauer

Der AKS Bezirks­ver­band Ober­bay­ern hat am 12. Juli 2021 unter Ein­hal­tung der Coro­na­re­geln den neu­en Vor­stand gewählt. Die Wahl wur­de von Frau Dr. Ute Eiling-Hütig, MdL ((Mit­glied im Aus­schuss für Bil­dung und Kul­tus) geleitet.

Als Vor­sit­zen­de wur­de Frau Bär­bel Ebner wiedergewählt.
Als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de wur­den Micha­el Nie­der­mair und Wolf­gang Lam­precht gewählt.
Die Schrift­füh­re­rin wur­de Elke Nie­der­mair und Schatz­meis­ter Kars­ten Bau­er wur­de im Amt bestätigt.

Als Bei­sit­zer wur­den gewählt (in alpha­be­ti­scher Reihenfolge):
Hei­ko Arndt, Eli­sa­beth Burg­mair, Dr. Ute Eiling-Hütig, MdL, Alex­an­der Jawor­eck, Pame­la Sil­ke Ken­ner­knecht, Dr. Mar­kus Köh­ler, Ubbo Minks, Katha­ri­na Mur­nau­er, Andre­as Maxi­mi­li­an Nol­te, Hel­ga Schil­ler, Olga Sin­ger, Mat­thi­as Chris­toph Utesch

Bildungsziele und Wünsche nach Corona

In unse­rer digi­ta­len Dis­kus­si­ons­run­de am 8. Juli 2021 infor­mier­ten Karin Staff­ler, MdB und Dr. Ute Eiling-Hue­tig, MdL aus Sicht des Bun­des und Lan­des zu den The­men (moder­ne) Schu­le nach Coro­na, Digi­ta­li­sie­rung und Leh­rer­bil­dung. Lei­der muss­te unse­re Land­tags­prä­si­den­tin und Bezirks­vor­sit­zen­de Ilse Aigner krank­heits­be­dingt ihre Teil­nah­me absagen.

Am Ende der leb­haf­ten Dis­kus­si­on wur­de klar, dass die Coro­na­kri­se Schwach­stel­len in unse­rem Bil­dungs- und Schul­be­reich ans Licht gebracht, aber gleich­zei­tig auch neue Wege und Chan­cen eröff­net hat. Ein Zurück zur Zeit vor Coro­na ist nach Ansicht aller Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer nicht das Ziel. Schu­le nach Coro­na ist ohne digi­ta­le Werk­zeu­ge und digi­ta­les Arbei­ten, ohne moder­nen Unter­richt, ent­spre­chen­de Medi­en­kon­zep­te und eine auf die Zukunft aus­ge­rich­te­te Leh­rer­bil­dung nicht mehr vorstellbar.

Bildungsziele und Wünsche nach Corona

Sehr geehr­te Damen und Herren,
lie­be an der Bil­dungs­po­li­tik Interessierte,
wir laden Sie herz­lich ein zu einer Diskussionsrunde.

Bil­dungs­zie­le und Wün­sche nach Corona

Coro­na hat ganz deut­lich bestimm­te Schwä­chen unse­res Bil­dungs­sys­tems auf­ge­zeigt und wel­che Alter­na­ti­ven zum tra­di­tio­nel­len Unter­richt not­wen­dig waren und sind.

Was kann man aus die­sen Erfah­run­gen „mit in die Zukunft“ für alle Schul­ar­ten neh­men, beson­ders aber für die Beruf­li­che Bil­dung und die Ausbildungsfirmen.

Was wünscht man sich hier von Bund und Land?

Im Gespräch mit

Ilse Aigner, MdL
Prä­si­den­tin des Baye­ri­schen Landtags
Kat­rin Staff­ler, MdB
Aus­schuss für Bil­dung, For­schung und Tech­no­lo­gie­ab­schät­zung im Bundestag
Dr. Ute Eiling-Hütig, MdL
Aus­schuss für Bil­dung und Kul­tus im Landtag

Don­ners­tag, 8. Juli 2021 um 19:00 Uhr per Videokonferenz

Infor­mie­ren Sie sich und dis­ku­tie­ren Sie mit, es geht um die Zukunft unse­rer Kin­der, Jugend­li­chen und jun­gen Erwachsenen.

Anmel­dung bis 5. Juli 2021 (Ein­la­dung als PDF mit Anmel­de­hin­wei­sen)

Kopf­bild: pixabay T_Tide

Dachau: Zoom statt Hörsaal — die Ergebnisse

Am Diens­tag, den 15. Juni 2021, fan­den sich 28 Inter­es­sier­te bei der Video­kon­fe­renz zum The­ma “Zoom statt Hör­saal? Stu­die­ren in Zei­ten der Pan­de­mie und danach” zusam­men.
Mit dabei waren aus dem Bereich Hochschule/Universität Prof. Dr. Dr. hc Micha­el Kubiciel, Lara Eck­stein und Kat­rin Bittl, aus der Poli­tik Kat­rin Staff­ler, MdB, Ste­fan Löwl, Land­rat und Bern­hard Sei­de­nath, MdL.

 

Die wesent­li­chen Punkte/Probleme für die Stu­die­ren­den sind dabei:

  • star­ke psy­chi­sche Belastung
  • feh­len­de sozia­le Kon­tak­te, gera­de für Erst­se­mes­ter sehr schlimm
  • Aus­gleich wie Sport etc. fehlen
  • Qua­li­täts­ver­lust beim Lernen
  • kei­ne Biblio­thek — nicht alle Lite­ra­tur ist online verfügbar
  • die Pra­xis fehlt (die Werk­statt bei Kunst, die Büh­ne für Thea­ter­wis­sen­schaf­ten, der Sport bei Sportwissenschaftlern, …)
  • Schwie­rig­kei­ten bei der Online-Prüfung
  • das Lern­ni­veau und die Auf­nah­me­fä­hig­keit hängt viel vom Dozen­ten ab
  • Feed­back fehlt oft, teils vom Dozen­ten, aber auch von den Kommilitonen
  • die Gesprä­che zwi­schen­durch feh­len, sei es “Flur­funk”, in der Men­sa oder der Bibliothek
  • Stu­den­ten füh­len sich ver­nach­läs­sigt — wer­den nie erwähnt. Im Gegen­satz dazu wur­den die Pro­ble­me bei Schu­len stän­dig dis­ku­tiert und schnel­le Lösun­gen gesucht…

Auch die Dozen­ten sehen ihre Probleme:

  • Zurück­keh­ren zur Prä­senz ist schwie­rig: 1/3 wol­len sofort zurück­keh­ren, 1/3 ist unent­schlos­sen und 1/3 will im Online-Ler­nen blei­ben, weil es dadurch in vie­len Fäl­len beque­mer und leich­ter ist — die Fahrt zur Uni ent­fallt und man kann von über­all die Vor­le­sung hal­ten — “Online­un­ter­richt ist bequem für Dozenten”
  • Hier muss von der Poli­tik ein kla­res Signal kom­men bzw. ein Zei­chen gesetzt wer­den, dass Prä­senz wie­der der Nor­mal­zu­stand sein muss und Online die Ausnahme.
  • Der “Arbeits­platz” zu Hau­se ist nur für weni­ge Stu­den­ten geeig­net. Vie­le woh­nen in einer WG, wo man sel­ten Ruhe fin­det, gera­de wenn es um Online-Prü­fun­gen geht.
  • Staats­re­gie­rung muss für den Hör­saal die Abstands­re­geln über­den­ken. In der Schu­le kön­nen zur Zeit 30 Schü­ler im Klas­sen­zim­mer unter­rich­tet wer­den, im Hör­saal nicht.
  • in vie­len Berei­chen sind die Prak­ti­ka ent­fal­len oder wur­den stark reduziert.
  • Wer­den “Krea­ti­ve Pha­sen” benö­tigt, so ist dies im Online­un­ter­richt nur schwer bis gar nicht möglich

In der Dis­kus­si­on hat sich ein kla­rer Auf­trag an die Poli­tik herausgestellt:

  • Kla­res Signal von der Politik
    -> Min­dest­ab­stand neu regeln
    -> Lüf­ten wie bei Schu­len, Luftreiniger, …
    -> Prä­senz muss Vor­rang haben
  • Psy­chi­sche Belas­tung reduzieren
  • Stu­den­ten auch “wich­tig” nehmen
  • Wie kann man dafür sor­gen, dass die nächs­te Genera­ti­on dar­un­ter nicht leidet.
  • Inklu­si­on an der Uni “im Hin­ter­kopf” behal­ten, bei­spiels­wei­se das Auf­zeich­nen von Vor­le­sun­gen etc., so dass man die­se auch bei gesund­heit­li­chen Pro­ble­men im Nach­hin­ein ver­fol­gen kann.

Frau Staff­ler hat den Auf­trag qua­si als “Haus­auf­ga­be” mit­ge­nom­men und wird hof­fent­lich bald Lösun­gen vor­stel­len können.

Fazit
Ins­ge­samt muss man sagen, dass es eine sehr inter­es­san­te und auf­schluss­rei­che Ver­an­stal­tung war, die gezeigt hat, wo Stu­die­ren­de und Dozen­ten Pro­ble­me haben bzw. bei Stu­die­ren­den sehen. Mit die­ser Ver­an­stal­tung wol­len wir die Poli­tik und die All­ge­mein­heit dar­auf auf­merk­sam machen.

Von Sei­ten des AKS und der MU ein herz­li­ches Dan­ke­schön an die Refe­ren­ten und die Teilnehmer.
Für die Refe­ren­ten gab es als klei­nes Gast­ge­schenk einen  AKS-Unter­set­zer, den MU-Taler und ent­spre­chend viel “Scho­ki” als Nervennahrung.

 

 

 

 

 

 

Kopf­bild: pixabay ISDiva

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